Unsere Nebenerwerbslandwirtschaft umfasst ca. 15 ha Weideland. Seit vielen Jahren wirtschaften wir biologisch nach der "EG- ÖKO-Verordnung" und werden auch jährlich kontrolliert.
Das HEU und die SILAGE ernten wir auf unseren Weiden selber. STROH pressen wir beim Nachbarn, bringen es aber auch selber ein. Diese Ernten sind immer ein Höhepunkt des Jahres. Es ist ein sehr beruhigendes Gefühl, wenn man das Futter für den nächsten Winter im "Trockenen" hat. Viele Gäste sind natürlich auch mit Eifer und Einsatz dabei.
Die Tiere werden bei uns möglichst Artgerecht gehalten. Das heißst, reine Pflanzenfresser wie Kühe, Pferde, Ziegen und Esel sind in den Sommermonaten Tag und Nacht auf der Weide und ernähren sich ausschließlich von Gras. Dabei ist es natürlich nicht zu vermeiden, daß die eine oder andere Herde nicht direkt in Hofnähe grasen kann. Auch im Winter sind die Tiere entweder mit Weidehütten auf der Weide oder kommen bei Stallhaltung Tags über auf Ausläufe.
Für die Rindfleischversorgung ist unser Rotes Höhenvieh" zuständig.
Wir haben ca. fünf bis zehn Tiere in Mutterkuhhaltung, das heißt, die Kälber bleiben bei den Mutterkühen und saugen die Milch.
Die Kühe werden nicht gemolken!
"Rotes Höhenvie" ist eine heimische Haustierrasse und vom Aussterben bedroht. Zur Zucht ungeeignete Tiere werden zur Fleischproduktion genutzt.
Eier kommen von unseren Hühnern, oder, sollten diese nicht ausreichen, von Freilandhühnern aus dem Nachbarort.
Auch hier haben wir "vom aussterben bedrohte Haustierrassen" wie das "bergische Schlotterkammhuhn" oder die schönen "Vorwerkhühner"
Jedes Frühjahr kaufen wir vier Felkel,
füttern diese bis Sie recht ansehnliche Schweine sind und dann ...
aber so lange Sie bei uns leben haben Sie einen luftigen, großen Stall mit Stroheinsteu und einen Auslauf.
Gänse und Enten laufen frei herum und schwimmen Kilometer weit den Bach hoch und runter.
Forellen tummeln sich im Teich, und natürlich im Bach, der Gelster.
Wenn alles klappt bekommen wir im Frühling kleine Kaninchen . Sobald diese aus dem Nest kommen und munter werden, setzen wir die Kaninchenfamilie in ein großes Gehege mit Auslauf. Der Auslauf ist für die Gäste zugänglich und die Kaninchen freuen sich über frisches Gras und Löwenzahn.
= die Fleischversorgung stammt überwiegend von unseren Tieren. Auch Wurst und Aufschnitt werden in Hausschlachtung für uns hergestellt.
= Konfitüren und Gelees werden aus ungespritzten Gartenobst und -Früchten oder Wildfrüchten hergestellt.
= Gemüse wird teilweise selber angebaut oder im Nachbarort gekauft. Bei Bedarf auch in herkömmlichen Läden bezogen.
= Obst, Gemüse und Fleisch werden für Vorräte selber:
~ eingekocht, z.B. Pfirsiche, Zwetschen, Apfelbrei, Rotkohl, Leberwurst, Möhren,
~ eingelegt, z.B. Gurken, Kürbis, Kirschen in Rum, Fleisch in Salzlake,
~ eingefroren, z.B. Möhren, Himbeeren, Johannisbeeren, Fleisch,
~ eingelagert, z.B. Kartoffeln, Möhren in Sand,




